Autonomes Fahren Level 0 / Stufe Null

Autonomes Fahren Level 0 / Stufe Null
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Stufe Null / Level 0 - Driver Only

Fahrer:in führt dauerhaft (während der gesamten Fahrt) die Längsführung (Beschleunigen/ Verzögern) und die Querführung (Lenken) aus.

Autonomes Fahren Level 0 / Stufe Null gibt es im Hinblick auf Autonomie genau genommen nicht. Diese Klassifizierung schließt nämlich autonome Vorgänge schon begrifflich aus. Natürlich befinden sich in jedem Kraftfahrzeug Funktionen und Vorgänge, die ganz ohne entsprechende Handlungen des Fahrers ablaufen. Vieles im Inneren ließe sich als autonom beschreiben, aber hier geht es um etwas anderes.

Bevor es an die Abgrenzung geht, bleibt festzuhalten, dass insbesondere die ersten Automobile keine automatischen Funktionen besessen haben. So war etwa ein Ford Model T aus dem Jahr 1908 rein mechanisch. Heutzutage gibt es kaum noch ein Fahrzeug, in welchem überhaupt keine Automation vorhanden ist. In solchen Fahrzeugen beschleunigt der Fahrer, hält die Geschwindigkeit, bremst und lenkt ohne den Eingriff von Systemen oder entsprechenden Warnhinweisen durch diese.

Autonomes Fahren Level 0: Was genau meint man mit dieser Autonomie?

Die Definition von Autonomie bei der Klassifizierung bezieht sich ausschließlich auf Fahraufgaben. Start-, Tank- oder sonstige technische (Hilfs-)Funktionen sind freilich nicht gemeint. Insbesondere solche technischen Features, die gänzlich ohne den Fahrer ablaufen, können hier keine Rolle spielen. Natürlich ist die Abgrenzung, streng juristisch gesehen, dabei nicht besonders eindeutig. Das ist es allerdings in anderen Bereichen auch oftmals nicht.

Abgrenzungsbeispiele zu den „richtigen“ Autonomie-Level

Fällt der elektrische Schlüssel in das autonome Fahren Level 0 bei einem Auto, das sonst nichts an Autonomie zu bieten hat? Oder doch in das Level 2? Ist der Türöffner eine Fahraufgabe? Wohl kaum. Denn beim Öffnen steht ein Auto – so auch beim Verschließen. Damit fällt dieses Fahrzeug in die Nuller-Stufe.

Der Unterschied zum autonomen Fahren Level 1 liegt darin, dass kein einziges System automatisiert ist, welches dem Fahren dient. Solche Systeme werden Fahrassistenzsysteme genannt und liegen hier nicht vor. Mit der Bezeichnung des „Fahrassistenten“ wird es eindeutig, dass es sich um eine Funktion beim Fahren handeln muss und nicht bloß begleitende Vorgänge erfasst sind. Der Parkassistent wäre beispielsweise so eine Funktion. Denn auch beim Parken fährt das Auto.

Diese Kategorie wird in den USA „Driver Only“ genannt. Ein bisschen Unterstützung darf dabei die Technik trotzdem bieten, das wären etwa Warnsysteme. Gerade für Laien kann die Abgrenzung schwierig sein – man muss es aber auch nicht so genau wissen. Die Klassifizierungen werden ohnedies behördlich durchgeführt.
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